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Freitag, 7. Oktober 2011

Apfel-Pfirsich-Crumble

Ein Crumble ist schon deshalb eines meiner liebsten Desserts, weil es sich super vorbereiten lässt. Ich habe immer etwas Streußelteig im Eisfach und Obst ist sowieso immer da. Dieses Rezpet lässt sich unendlich variieren, mit Zwetschgen, Beeren, Rhabarber, Kirschen. Aber eine Kugel Vanilleeis muss auf jeden Fall dazu.


Warmer Crumble mit Äpfeln und Pfirsichen 

für 4 Personen

2 große Äpfel (am besten Boskop oder Glockenäpfel)
2 Pfirsiche
1 Zitrone (Saft)
1 Messerspitze Zimt

100 g Mehl
100 g Zucker
60 g Butter
1 TL Vanillezucker
1 EL Blättermandeln

Puderzucker zur Deko

Äpfel schälen, vierteln und in kleine Würfel schneiden. Pfirsiche waschen, ebenfalls klein schneiden. Alles in eine Schüssel geben, mit Zitronensaft marinieren. In eine gefettete Auflaufform geben.

Die restlichen Zutaten zu Streußeln verkneten. Oder macht am besten die doppelte Menge (siehe Eisfach-Trick). Über die Früchte geben und ca. 25 -30 Minuten bei 180°C backen.

Nur kurz abkühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und warm mit Vanilleeis servieren.





Sonntag, 4. September 2011

Brioche de Dimanche

Es ist Sonntag und ich bin zu spät aufgestanden: Der Bäcker hat zu. Da sich Freunde zum Brunch angekündigt haben, muss ich improvisieren. Zum Glück habe ich immer etwas Hefe im Schrank und die restlichen Zutaten für ein luftiges Brioche hat man sowieso immer zuhause. Der Teig ist schnell geknetet und im Wasserbad geht er doppelt so schnell auf wie sonst. Wenn die Gäste durch die Tür kommen duftet es nach warmem Brioche. So muss ein Sonntag sein!


Brioche-Zopf 

260 g Mehl
40g Zucker
1/2 TL Salz
100 ml Milch
55 g Butter
1 Päckchen Trockenhefe
1 Ei

Eigelb zum Bestreichen

Mehl, Zucker, Trockenhefe und Salz gut mischen, die Milch erwärmen und die Butter darin schmelzen, die Mischung zu den trockenen Zutaten geben, das Ei hinzufügen und alles zuerst mit einer Gabel, dann von Hand zu einem leicht feuchten, glatten Hefeteig kneten. Ist der Teig zu feucht, etwas Mehl dazugeben. Die Teigkugel mehrere Male auf die Arbeitsfläche schlagen. So kommt schön viel Luft in den Teig. Die Kugel in eine große, mit Mehl bestäubte Schüssel legen und mit einem frischen Küchentuch bedecken. In einem großen Topf Wasser erhitzen, vom Herd nehmen. Den Teig darauf stellen und 30 Minuten gehen lassen. Gerne auch länger.

Den Teig zu drei langen Strängen formen und wie einen Haarzopf flechten. Auf ein gebuttertes Backblech legen. Mit Eigelb bestreichen und bei 180°C ca. 30 Minuten backen. Mit Butter und Konfitüre servieren.





Montag, 22. August 2011

Chinois: Schneckennudeln auf französisch

Warum dieser Kuchen ausgerechnet "Chinois" , also "Chinese" heißt, weiß keiner so genau. Vielleicht weil Chinesen gerne in Grüppchen auftreten und an engen Raum gewöhnt sind? Man weiß es nicht. Ich habe diese Spezialität mit einer Mandelcreme gefüllt und mit Zitronenglasur versüßt. Das Rezept für den lockeren Brioche-Teig habe ich vom wunderbaren Blog "Beau à la louche" aus Straßburg. Merci!


Schneckennudel-Kuchen "Chinois" mit Mandelfüllung 

Für 12 Stück

Brioche-Teig:

260 g Mehl
25 g Zucker
1/2 Salz
100 ml Milch
55 g Butter
1 Päckchen Trockenhefe (für Frischhefe-Fundamentalisten: Vergesst eure Prinzipien, man schmeckt den Unterschied NICHT und spart Zeit und Nerven)
1 Ei

Mehl, Zucker, Trockenhefe und Salz gut mischen, die Milch erwärmen und die Butter darin schmelzen, die Mischung zu den trockenen Zutaten geben, das Ei hinzufügen und alles zuerst mit einer Gabel, dann von Hand zu einem leicht feuchten, glatten Hefeteig kneten. Ist der Teig zu feucht, etwas Mehl dazugeben. Die Teigkugel mehrere Male auf die Arbeitsfläche schlagen und an eine verhasste Person denken (bei mir ist das immer noch Herr Trub, der fiese Direktor meiner Grundschule.) So kommt schön viel Luft in den Teig. Die Kugel in eine große, mit Mehl bestäubte Schüssel legen und mit einem frischen Küchentuch bedecken und an einem warmen Ort mindestens 1 Stunde gehen lassen. Auf keinen Fall weniger!

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten.

100 g abgezogene Mandeln (Blättchen sind perfekt)
70 g Zucker
einige Tropfen Bittermandelöl
2 Eier

Mit dem Pürierstab fein purieren. Kalt stellen.

Ist der Teig schön aufgegangen, könnt Ihr ihn auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck ausrollen. Mit der Mandelfüllung bestreichen, aufrollen und in 10 - 12 Schneckennudeln schneiden. In eine runde Kuchenform (26 cm) legen und nochmal 20 - 30 Minuten gehen lassen. Bei 180°C 30 Minuten backen bis der Kuchen hellbraun ist. Herausnehmen, abkühlen lassen.

Glasur:

1 Zitrone (Saft)
150 g Puderzucker

Aus den Zutaten eine feine, weiße Glasur rühren und auf dem Kuchen verteilen. Fertig!

Eignet sich perfekt für ein Pickick, da man ihn in der Form mitnehmen und die einzelnen Schnecken einfach abbrechen kann.

Mittwoch, 17. August 2011

Elsässische Apfeltarte

Im Elsass macht man aus Obst am liebsten Tarte. Das ist ein knuspriger Mürbeteig, den man mit Früchten der Saison belegt. Meine Lieblingsvariante ist die Apfeltarte, die mit einer Vanillecreme veredelt wird. Nicht weitersagen: Die Äpfel habe ich auf dem Markt in Kehl gekauft.


Apfeltarte

12 Stücke, Duchmesser 28 - 30 cm

Mürbeteig:
300 g Mehl
150 g Butter
75 g Zucker
2 Eier

Mehl auf die Arbeitsplatte sieben, Zucker dazu, Butter in Flöckchen darüber geben, Eier dazu und alles mit einem großen Messer hacken. Anschließend rasch zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. 1 Stunde kalt stellen.

Füllung:
4 große Äpfel
1 Zitrone
4 Eier
120 g Zucker
1 Vanilleschote
1 EL Stärkemehl
200 g Sahne, Sauerrahm, Creme Fraiche oder Schmand
2 EL Blättermandeln
2 El Aprikosenmarmelade

Die Äpfel schälen, in feine Spalten schneiden, in Zitronensaft schwenken. Den Mürbeteig ausrollen, in die gebutterte Tarte-Form geben und mit den Äpfeln belegen. Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, den übrig gebliebenen Zitronensaft und das Innere der Vanilleschote dazu. Anschließend die Sahne und das Stärkemehl unterrühren. Über die Äpfel gießen und mit den Mandeln bestreuen.

Bei 180°C ca. 45 Minuten backen. Aprikosenmarmelade erhitzen und den Kuchen damit bestreichen.

Mit Vanilleeis oder Sahne servieren.



Donnerstag, 11. August 2011

Le Délice de Marie

Die Wurzeln meiner Freundin Marie liegen in der Bretagne. Immer, wenn etwas Besonderes ansteht, bäckt sie diesen Schokoladen-Kuchen. Sie hat mir das Rezept verraten und jetzt duftet die ganze Wohnung nach warmer Schokolade...


Maries Schokoladenkuchen 

250 g Schokolade (70 % Kakao)
250 g Zucker
125 g Butter
5 Eier
100 g gemahlene Mandeln
75 g Mehl

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen.
Zucker, Butter, Schokolade, Eigelbe, Mandeln und Mehl mischen. Das Eiweiß zu Eischnee schlagen und zu der Mischung geben. In eine Kuchenform (24-26 cm) geben, glatt streichen und 30-40 Minuten bei 180° backen.

Diesen Kuchen kann man auch wunderbar warm essen, am besten mit einer Kugel Pecannuss-Eis.

Merci Marie!